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Faltenbehandlung: Warum Botox & Co. alt aussehen lassen

11.04.2011 | Keine Kommentare

Seit mehreren Jahren sind Gesichts- und Hautbehandlungen mit künstlichen Füllstoffen („Fillern“) wie Hyaluron sowie mit Botox sehr populär. Sie sollen Falten durch kleine Injektionen rasch zum Verschwinden bringen. Doch die Behandlung der äußerlichen Zeichen des Alters mit künstlichen Fillern hat eine Reihe von schwerwiegenden Nachteilen: Die Behandlungsergebnisse wirken unnatürlich und der „verjüngende“ Effekt hält nur für eine begrenzte Zeit an. Die Neue Kosmetische Chirurgie setzt daher zur Verjüngung von Gesicht und Haut auf die regenerierende Kraft der aus körpereigenem Fett gewonnenen Stammzellen, die eine merkbare und nachhaltige Verjüngung des Hautbildes ermöglichen!

Die Applikation von künstlichen Fillern im Gesicht oder zur Hautverjüngung an anderen Körperregionen ist in keinem Fall empfehlenswert. Die Fillersubstanzen verändern nämlich die natürliche Beweglichkeit der Haut und verringern ihre Elastizität. Darüber hinaus wirkt die Haut nach einer Behandlung mit künstlichen Fillern über mehrere Jahre unregelmäßig und unnatürlich. In vielen Fällen verursachen die Filler fibrotische Knoten unter der Haut an den behandelten Hautarealen. Von der Faltenbehandlung mit Botox (Botulinumtoxin) ist ebenfalls abzuraten, da Botox die Rückbildung der Hautdrüsen bewirkt und dadurch die Haut noch trockener und dünner wird.

Ganz anders ist dies bei der Gesichts- und Hautverjüngung mit Fett und körpereigenen Stammzellen: Das injizierte Fett gliedert sich in das bestehende Gewebe nahtlos ein, weshalb das Ergebnis wesentlich natürlicher aussieht. Neben dem Füllmaterial – körpereigene Zellen sind künstlichen Fillern vorzuziehen – spielt auch die Injektionstechnik eine wichtige Rolle für den Erfolg der Behandlung. In den meisten Fällen es wenig ratsam, anderswo am Körper abgesaugtes Fett direkt in die Falten zu injizieren. Falten sind das Ergebnis des mechanischen Drucks, den die Muskeln auf das Gewebe ausüben. Injiziert man Fett in die Falten, wird es durch den Muskeldruck von der Injektionsstelle weg in angrenzende Regionen verdrängt. Dadurch wird das unerwünschte Ergebnis nur noch verstärkt.

Anstatt der direkten Injektion von Füllstoffen in Falten sowie die Nasolabialfalten empfiehlt sich eine Behandlung der gesamten Hautregion mit stammzellangereichertem Eigenfett oder einer Stammzellsuspension. Die Stammzellen stärken und verjüngen das Gewebe und in weiterer Folge glättet sich die Haut und Falten verschwinden. Je nach individuellen Umständen sollte diese Behandlung mehrmals wiederholt werden.

Wenn die Nasolabialfalte bereits in jungen Jahren gut sichtbar war, sollte man nie versuchen, sie einfach „aufzufüllen“ oder „wegzuspritzen“. Das Gesicht würde durch diese Behandlung seinen Charakter verlieren und unnatürlich aussehen. Solche unnatürlichen Ergebnisse sieht man oft bei Prominenten, die sich Falten mit künstlichen Fillern „auffüllen“ ließen. Nur im Falle des Hervortretens der Nasolabialfalte als Folge der Hautalterung ist eine direkte Behandlung durch Injektionen von Stammzellen und Eigenfett sinnvoll. Neben dem Wiederherstellen verlorenen Gesichtsvolumens durch Injektion von stammzellangereichertem Eigenfett sollte jedoch das gesamte Gesicht mit Stammzellinjektionen behandelt werden, um eine deutliche Verjüngung zu erzielen.

Durch Kombination der Faltenbehandlung mit Stammzellen an Gesicht und Haut mit einer Hormonal Regeneration® (BHRT) kann der verjüngende Effekt noch verstärkt werden. Viele Alterszeichen sind nämlich Symptome eines chronischen Hormonmangels, der durch gezielte und für die Patientin/den Patienten maßgeschneiderte Verabreichung bioidentischer Hormone mit Erfolg behandelt werden kann. Infolge der Kombinationstherapie verbessert sich u.a. das Hautbild und sogar hartnäckigere Falten werden geglättet.

Ihr DDr. Heinrich

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