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Frauensache Schönheit? Was die kosmetische Chirurgie für den Mann zu bieten hat

02.05.2011 | Keine Kommentare

Seit jeher versuchen Menschen, Ihre Schönheit mithilfe kosmetischer Behandlungen möglichst lange zu erhalten. So sehen die Gesichter vieler ägyptischer Mumien frisch und straff aus – oft sogar etwas zu faltenfrei für das Alter der Pharaonen. Man könnte meinen, im alten Ägypten hätten sich Menschen bereits mit Botox zu helfen gewusst. Auch aus späteren Jahrhunderten sind kosmetische Behandlungen und sogar Operationen überliefert.

Nicht immer wünschten sich nur Frauen ein schönes, jugendliches Aussehen. In manchen Epochen galten Männer als „schönes Geschlecht“ und versuchten, ihren Körper dem geltenden Schönheitsideal anzupassen. Dies ging so weit, dass sich Männer zur Zeit Mozarts das Gesicht puderten und aufwendige Perücken trugen. Mangels geeigneter Narkosetechniken und steriler Eingriffsbedingungen hatten kosmetische Eingriffe jedoch Seltenheitswert, waren sie doch mit einem sehr hohen Risiko verbunden.
Schenkt man aktuellen Statistiken Glauben, nimmt die Anzahl der Männer, die den Weg zum Schönheitschirurgen wagen, in den letzten Jahren stark zu. Wie auch Frauen wünschen sich Männer zunehmend natürliche, subtile Ergebnisse – Waden- oder Sixpack-Implantate aus Silikon sind „out“. Niemand soll erkennen können, dass mit kosmetischer Chirurgie der Natur ein wenig auf die Sprünge geholfen wurde. Aussagen wie „Bei Männern kommt es nicht auf das Äußere an“ gehören, so sagen uns die Zahlen, jedenfalls der Vergangenheit an.

Viele der Behandlungskonzepte aus dem Repertoire der Neuen Kosmetischen Chirurgie eignen sich für Frauen wie Männer gleichermaßen: Fettabsaugung mit Mikrokanülen, stammzellangereichertes Eigenfett und bioidentische Hormone stellen die Basis einer Reihe wirkungsvoller Behandlungen dar, die Männern – ohne implantierte Fremdkörper und Skalpell – zu mehr Schönheit und Vitalität verhelfen.

Bei Männern besonders gefragt ist die Fettabsaugung mit Mikrokanülen, um störende und trainingsresistente Fettdepots loszuwerden. Häufig kann mit einer Fettabsaugung am Bauch bzw. an der Brust (Pseudogynäkomastie) geholfen werden. Zur Doppelkinnabsaugung werden spezielle, besonders dünne Gesichtsmikrokanülen eingesetzt. Aufgrund der schonenden Vorgangsweise ist der Patient nach dem Eingriff voll mobil, eine Woche Kompression an den behandelten Arealen reicht aus.

Auf Wunsch kann das abgesaugte Fett als Grundlage für weitere ästhetische oder regenerative Behandlungen dienen. So lassen sich mit stammzellangereichertem Eigenfett Gewebsdefekte dauerhaft korrigieren. Stammzellen aus Eigenfett eignen sich auch zur Hautverjüngung am gesamten Körper, im Gesicht und an den Händen sowie zur Haarwuchstherapie. Im Rahmen regenerativer Therapien werden die aus dem abgesaugten Fett gewonnen Stammzellen intravenös dem Körper zugeführt oder direkt in das Gewebe injiziert, wo sie ihren verjüngenden und regenerierenden Effekt entfalten.

Viele Alterszeichen des männlichen Körpers, wie eingefallene Wangen, sind häufig Anzeichen eines altersbedingten Hormonmangels, der mittels einer Therapie mit bioidentischen Hormonen (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) erfolgreich behandelt werden kann. Im Rahmen einer Hormonal Regeneration® werden die abgesunkenen Hormonspiegel an jene junger Erwachsener angeglichen. Kuren mit bioidentischen Hormonen dauern üblicherweise 3 oder 6 Monate. Bereits nach kurzer Zeit steigen Kraft, Ausdauer und Libido und die Haut gewinnt wieder an Spannkraft und Frische.

Ihr DDr. Heinrich

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