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„Alles echt“ trotz Brustvergrößerung – kein Widerspruch!

11.07.2011 | Keine Kommentare

Als die aus der TV-Soap GZSZ bekannte Schauspielerin Sila Sahin im Mai dieses Jahres die Titelseite des Playboy zierte, wurde vielerorts diskutiert, ob denn an der Schönen alles „echt“ sei. Nun hat die Deutsch-Türkin der Hamburger Morgenpost gestanden, dass Sie der Natur mit Silikonimplantaten etwas auf die Sprünge helfen ließ: „Ja, der Busen ist nicht echt.“

Dieses „Geständnis“ hätte sich Sila Sahin ersparen können, hätte sie sich die Brust schonend und natürlich mit stammzellangereichertem Eigenfett vergrößern lassen. Die beste Schönheitsoperation ist nämlich jene, bei der man nicht erkennen kann, dass Mutter Natur unter die Arme gegriffen wurde! Sieht man von unnatürlichen Vergrößerungen der Brust auf Fußballgröße ab, bleibt eine Vergrößerung der Brüste mit Silikonimplantaten leider auch bei einem moderaten Größenzuwachs selten unentdeckt.
Das Absenken der Silikonimplantate aufgrund Ihres Gewichts führt oft bereits kurze Zeit nach dem Eingriff dazu, dass die Brustwarzen unnatürlich hoch sitzen. Außerdem entstehen bei jeder Brustvergrößerung mit einem künstlichen Implantat sichtbare Narben. Komplikationen wie Kapselfibrosen oder das nach einigen Jahren sichtbare Ausleiern des Brustgewebes durch die Implantate erfordern Folgeeingriffe, die wiederum neue unschöne Narben verursachen…

Dem gegenüber ermöglicht die Brustvergrößerung mit Stammzellen ein vollkommen natürliches Ergebnis gänzlich ohne implantierte Fremdkörper und sichtbare Narben: Sowohl in Ruhe als auch in Bewegung, etwa beim Sex, verhält sich die mit stammzellangereichertem Eigenfett vergrößerte Brust wie eine von Natur aus größere Brust! Die Einstichstellen von der Fettabsaugung und jene der Injektionsnadeln verheilen nach einigen Tagen.

Der maximalen Vergrößerung sind nur durch die Dehnbarkeit des Brustgewebes und die in den Fettdepots verfügbare Fettmenge Grenzen gesetzt – üblicherweise sind Vergrößerungen zwischen einer halben und zwei Körbchengrößen möglich. Zwar ist es günstig, wenn ausreichend Fettdepots vorhanden sind, die die Patientin sowieso gerne etwas optimieren lassen möchte; aber auch bei sehr schlanken Frauen kann durch die Absaugung mit sehr dünnen Mikrokanülen von Hand fast immer ausreichend viel Fett für eine Brustvergrößerung um etwa ein Körbchen gewonnen werden.

Die Brustvergrößerung mit Stammzellen besitzt noch eine Reihe von weiteren Vorteilen gegenüber der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten oder anderen künstlichen Fremdstoffen:
Alle erforderlichen Schritte, von der Fettabsaugung bis zur Injektion des stammzellangereicherten Eigenfetts in die Brust, werden ambulant durchgeführt und erfolgen unter schonender Lokalanästhesie. Silikonimplantate werden dagegen üblicherweise im Spital in risikoreicherer Vollnarkose eingesetzt. Aufgrund der schonenden Lokalanästhesie kann die Patientin nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden; ein mehrtägiger stationärer Aufenthalt ist überflüssig. Damit ist stammzellangereichertes Eigenfett ein zugleich sicheres und haltbares Bioimplantat.

Sila Sahin steht zu ihrer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten und meint: „Wenn man die Möglichkeit hat, und sich dann wohler fühlt, dann sollte man es machen lassen.“ Nachsatz: „Solange man es nicht übertreibt.“ Dem kann man für Silikon und Skalpell zustimmen. Mit stammzellangereichertem Eigenfett vergrößerte Brüste werden dagegen immer vollkommen „echt“ aussehen!

Ihr DDr. Heinrich

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