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Naomi Campbells Haarprobleme beim Motorbootfahren…

22.08.2011 | 1 Kommentar

Verbringen Sie immer mehr Zeit vor dem Spiegel, um schüttere Stellen am Kopf kunstvoll durch Frisieren und Fixieren der Haare zu kaschieren? Auf jeden Falls sind Sie damit nicht alleine, befinden Sie sich doch in bester Gesellschaft mit Promi-Ladys wie Naomi Campbell, Britney Spears, Paris Hilton, Lindsay Lohan & Co., bei denen der „Bad Hair Day“ ebenfalls zum Alltag gehört.

Besonders Frauen sind häufig bereits in jungen Jahren von Haarproblemen wie Spliss, ausgerissenen Extensions und Haarausfall betroffen. So offenbarte der Wind am Kopf von Topmodel Naomi Campbell unschöne kahle Stellen, als sie im Vorjahr mit ihrem russischen Liebhaber Wladislaw Doronin im Motorboot über die Wellen des Meeres brauste. In der Daily Mail machte ein Experte die dauerhafte Belastung durch Extensions, Glätteisen und extreme Haar-Stylings für den Schaden am Haar verantwortlich.
Welche Faktoren beeinflussen eigentlich Haarqualität, Haarfarbe und Haardicke? Vor allem sind sie angeboren. So hat Mrs. Campbell, wie alle Menschen schwarzafrikanischer Herkunft, „kinky hair“, das durch Glätten besonders leicht bricht.
In weiterer Folge hängt die Haarqualität von der Leistungsfähigkeit der Hormondrüsen ab. Nimmt diese mit dem Alter ab, wird das Haar dünner. Das Ergrauen hat mit dem Nachlassen der Produktion des Hormons Melanotropin sowie einiger anderer Hormone zu tun. Fällt Haar stärker aus als sonst, können durch Stress geschwächte Nebennieren, aber auch eine zu geringe Produktion an Wachstumshormon oder Geschlechtshormonen der Grund sein. Fällt bei Männern das Haar in typischer Weise aus, liegt eine mit dem Alter zunehmende Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Hormon Dihydrotestosteron vor.
Natürlich ist nicht nur für Lindsay Lohan und Naomi Campbell vor allem interessant, wie die leidigen Haarprobleme gelöst werden können.
Neben Erbanlagen und Hormonen haben schlechte Haarpflege, stressiger Lebenswandel, proteinarme Ernährung, und die Umwelt Einfluss auf den Zustand unseres Haares. Es liegt also zum Teil bei uns, etwas für die Haarqualität zu tun. Zusätzlich empfehlen sich neben dem Gang zum Friseur unter Umständen die modernen Methoden der ästhetisch-regenerativen Medizin und Neuen Kosmetische Chirurgie.
Regelmäßige Leser/innen meines Blogs wissen, dass optimale Hormonspiegel die Voraussetzung für jugendliches und vitales Äußeres sind: Sind die Hormonspiegel ab einem bestimmten Alter von ihren Optimalwerten abgefallen, zeigen sich Alterserscheinungen, oft zuerst an Haut, Gewebe und Haar. Daher sollten Haarprobleme immer als Symptom betrachtet und ganzheitlich (unter Einbeziehung bioidentischer Hormone mittels Hormonal Regeneration®) behandelt werden.
Auch die Anzahl der Stammzellen in den Haarfollikeln scheinen eine Rolle zu spielen. Seit einigen Jahren wissen wir, dass nicht nur in den Haarfollikeln, sondern auch im Fettgewebe unseres Körpers in großer Zahl Stammzellen enthalten sind. Diese autologen Stammzellen besitzen ein beachtliches biologisches Potential, weshalb sie sich hervorragend für sanfte regenerative Behandlungen von Haut und Haar eignen. Im ersten Schritt der Haartherapie mit körpereigenen Stammzellen wird eine kleinere Menge Fett schonend mit Mikrokanülen abgesaugt. Anschließend werden aus dem gesammelten Fett im Speziallabor die enthaltenen Stammzellen herausgelöst. Die Stammzellen können nun sowohl als ganzheitlich regenerative Therapie verabreicht werden, oder nur lokal mittels feiner Nadeln in die Kopfhaut injiziert werden. Beide Wege haben ihren Wert und sollten optimalerweise kombiniert werden. So wird nicht nur bestehendes Haar gestärkt, sondern an den Haargrenzen kann auch der Wuchs neuer Haare angeregt werden!

Der Effekt einer Haarwuchstherapie mit körpereigenen Stammzellen kann durch eine Behandlung mit speziellen Gewebshormonen, sogenannten Haarwachstumsfaktoren, bis zu einen bestimmten Grad nachgeahmt werden. Bei dieser Form der Haartherapie werden die Wachstumsfaktoren mittels Mikronadeln in die Kopfhaut eingebracht, wo sie den Haarwuchs stimulieren. Die Behandlung kann nach einer Einschulung selbst oder von Verwandten zu Hause durchgeführt werden. In seiner einfachsten Form wird das Haarserum lediglich auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen und durch die Haarfollikel aufgenommen. Diese Form der Haartherapie eignet sich für Frauen und Männer, muss aber bei typisch männlichem, hormonabhängigem Haarausfall öfter wiederholt werden.

Wenn sich das Haar zunehmend ausdünnt und immer feiner wird, sollten jedenfalls Hormonal Regeneration® und Stammzelltherapie kombiniert werden. Im Falle einer Vollglatze bleibt auch zurzeit noch nur die klassische Haarverpflanzung, die in Form der sehr aufwendigen Einzelfollikelimplantation mit gleichzeitiger Stammzellapplikation die aktuell besten kosmetischen Ergebnisse bringt. Durch Kombination von Haartransplantation und Haartherapie mit Stammzellen oder Wachstumsfaktoren kann ein beeindruckendes, nachhaltiges Ergebnis erzielt werden.

Wer wie Naomi Campbell bereits über 40 ist, sollte viel Liebe und Pflege investieren, aber auch rechtzeitig auf die Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie zurückgreifen, um beim Motorbootfahren die gleiche, oder sogar eine bessere Figur/Frisur zu machen als die junge Konkurrenz, meint

Ihr DDr. Heinrich

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Ein Kommentar

  1. blondengel7

    Ich würde der Natur ´,ihren lauf nehmen lassen.
    Wenn es mich aber sehr stört, kann auch seelische Hintergründe haben , eben eine Perücke kaufen .
    Denke OP ist da nicht notwendig.. gibt wohl wichtigere Dinge im Leben.
    Das können sich ja ohnehin nur ,Promis und Menschen mit gelsd leisten!!!
    Würde das geld lieber spenden ,ist sinnvoller… wer mich mag,.dann so wie ich bin und evtl mit Perücke
    lg

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