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Warum wir heute bioidentische Hormone nehmen und Enzyme essen sollten (Teil 5)

08.08.2012 | Keine Kommentare

Lesen Sie, wie sich die Ernährung unserer Art in den 200 Millionen Jahren ihres Bestehens verändert hat und was dies für unsere Gesundheit und Schönheit heute bedeutet.

Heute – Resümee

Seit der Jungsteinzeit hat sich nicht so viel an unserer Ernährung geändert, abgesehen davon, dass raffinierter Zucker erst seit relativ kurzer Zeit in großen Mengen gegessen wird. In den wohlhabenderen Ländern wird seit einigen Jahrzehnten erstmals seit der Mittelsteinzeit wieder sehr viel Fleisch konsumiert.

Unsere Ernährung heute: Getreide, Zucker, Fleisch, Fett, Milchprodukte
Was ist also unser Resümee? Gibt es überhaupt eine artgerechte Ernährung für uns Menschen? Grundsätzlich sind wir sehr anpassungsfähig. In vielen Ländern kam es zu genetischen Anpassungen, die die Menschen imstande setzten, Kuhmilch zu verdauen, womit eine wichtige Eiweißquelle erschlossen werden konnte.

Grundsätzlich kommen Menschen mit sehr verschiedenen Nahrungsmitteln gut zurecht.
Allerdings ist auch zu beobachten, dass Menschen im Durchschnitt mit der Ernährung am besten funktionieren, die sie über mehrere Millionen Jahre gewohnt waren:
Der altsteinzeitlichen Kost: Hauptsächlich Fleisch, Fett und tierische Organe, inklusive Fisch, gebraten oder gekocht, sowie Insekten, Wurzeln, Gemüse, Nüsse, Früchte. Den kleinsten Teil der altsteinzeitlichen Kost bildeten stärkehaltige Feldfrüchte und Getreide, sowie gelegentliche Süßspeisen aus Honig, Nüssen und Mehl.

Stämme, die sich auch jetzt noch so ernähren, sind meist frei von jenen Zivilisationskrankheiten, die uns heute quälen: Diabetes, Herzerkrankungen, Karies, Übergewicht. Auch Krebs scheint deutlich seltener zu sein.

Was ist also die ideale Ernährung?

Wir sollten so altsteinzeitlich wie möglich essen, ohne dabei in Dogmatismus zu verfallen: Auch die Bären im Yellowstone-Nationalpark lieben Pizza und Burger, wenn sie sie aus den geparkten Autos stehlen können. Gelegentlich Pizza und Burger schaden auch uns nicht.
Wichtig ist zu betonen, dass bei echter altsteinzeitlicher Ernährung alles am Tier gegessen wird, nicht nur Fleisch: Darm und Magen, innere Organe, Fett, Hirn, Genitalien. Damit nahmen unsere Ahnen eine Menge Substanzen auf, die wir heute nicht mehr zu essen bekommen:

Im Hirn und den inneren Organen und Genitalien sind bioidentische Hormone enthalten, deren regelmäßige Zufuhr wir seit Jahrmillionen gewohnt sind: Pregnenolon, Testosteron, DHEA, Cortisol. Diese bioidentischen Hormone waren wohl der Grund, warum Menschen im Goldenen Zeitalter auch im hohen Alter stark, jung und attraktiv wirkten, bis auf das ergraute Haar, wie Hesiod berichtete.
Verdauungsorgane samt dem vorverdauten Speisebrei der Tiere beinhalten Enzyme, die uns die Verdauung erleichtern und unser Verdauungssystem schonen.

Wollen wir nicht zu jenen für unser Empfinden eher gewöhnungsbedürftigen Bräuchen zurückkehren, sollten wir uns die fehlenden Substanzen auf andere Weise zuführen. Das hätte auch den Vorteil der besseren therapeutischen Steuerbarkeit:

Bioidentische Hormone, die Vorstufen des Wachstumshormons, Peptide und Aminosäuren sowie Extrakte aus inneren Organen von Tieren und Verdauungsenzyme waren schon in der Altsteinzeit in unserer Nahrung und sollten heute der Nahrung zugesetzt werden, wenn sie passen und uns jung und aktiv erhalten soll.

Zum Schluss eine Frage von globaler Bedeutung: Wie schaffen wir eine halbwegs altsteinzeitliche, eiweißreiche und gesunde Ernährungsgrundlage für die riesige Weltbevölkerung?

Nun, da wir keine Mammuts mehr haben und auch nicht so viel Rind- oder Schweinefleisch produzieren können, um diese Milliarden Menschen adäquat ernähren zu können, wird man wohl in der Stammesgeschichte noch etwas weiter zurückgehen müssen und sich dessen erinnern, was unsere Ahnen in der Dinosaurierzeit aßen: Nein, nicht Dino-Eier – Insekten!

Ihr DDr. Heinrich

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