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Aussehen wie „Barbie“ ohne Skalpell?

28.10.2014 | Keine Kommentare

Dieses Jahr feierte die Barbie-Puppe ihren 55. Geburtstag. Zu Beginn ihrer „Karriere“ war sie noch eine Revolution unter den Puppen, denn Barbie war die Erste ohne dicke Pausbäckchen und kindlichem Körper. Man ging mit ihr einen Schritt weiter und verwandelte das Spielzeug von Millionen von Kindern in eine große, schlanke, blauäugige, blondhaarige und vollbusige Figur. Schon bald war Barbie nicht mehr nur ein Spielzeug, sondern das Schönheitsideal vieler junger Frauen.
Auch für die 23-jährige Ukrainerin Valeria Lukjanowa, deren Aussehen in letzter Zeit besondere Aufmerksamkeit auf sich zog, stellt Barbie das Schönheitsideal dar. Sie gleicht ihrem Vorbild, der Barbie-Puppe, beinahe zur Gänze. Das hat sie laut eigenen Angaben ausschließlich mit einer strikten Rohkosternährung und harter körperlicher Arbeit erreicht. Erstaunlich ist, dass bei ihrer Veränderung zur lebendigen Barbie künstliche Eingriffe – bis auf eine Brustvergrößerung – nie ein Thema gewesen sein sollen. Valeria betont immer wieder, nicht „nachgeholfen“ oder „herumgeschnipselt“ zu haben.
Sieht man sich ein Bild von ihr an, stellt man sich aber schnell die Frage: Ist es tatsächlich möglich, die körperlichen Proportionen von Barbie auf natürlichem Wege zu erlangen? Mit ihren 23 Jahren ist die Ukrainerin noch ziemlich jung, um eine derart große Menge an chirurgischen Eingriffen hinter sich zu haben. Dennoch kursieren im Internet viele Meinungen darüber, dass Valeria nicht nur bei ihren Brüsten nachgeholfen hat, sondern auch Rippen entfernen, ihre Nase verschmälern, Fett absaugen und ihre Augenpartie verändern ließ.
Valeria Lukjanowa gibt jedoch hartnäckig an, dass der Eingriff zur Vergrößerung ihrer Brüste eine Ausnahme darstellte und ihre im Vergleich zur Oberweite verhältnismäßig dünne Taille das natürliche Produkt von Ernährung und Sport sei. Nun das kann ja sein. Es könnte aber vermutet werden, Valeria habe sich die schlanke Taille mittels Liposkulptur bzw. Fettabsaugung formen lassen.
Anstatt das gewonnene Fett zu verwerfen und sich die Brüste mit Silikon aufpolstern zu lassen hätte sie dieses Fett für eine Brustvergrößerung mit Stammzellen aus Eigenfett verwenden können. Auf den Einsatz von Skalpell und Silikon hätte sie damit verzichten können, da das Fett mit Mikrokanülenaus Fettpolstern des Körpers gewonnen und anschließend in aufbereiteter Form in die Brust injiziert wird.
Die Methode ist sowohl für Frauen, die sich eine größere Brust wünschen, als auch für jene, die ursprünglich vorhandenes Brustvolumen (beispielsweise durch das Stillen) verloren haben, geeignet. Bei der Brustvergrößerung mit Stammzellen ist eine Vollnarkose überflüssig, was eine rasche Rückkehr der Patientin in den Alltag erlaubt. Unter örtlicher Betäubung wird in einem ersten Schritt Fett entnommen, aus dem in Folge die Stammzellen extrahiert und aufbereitet werden, um anschließend stammzellangereichertes Fett in die Brust zu injizieren.
Der Eingriff dauert nur wenige Stunden und hat im Gegensatz zur herkömmlichen Brustvergrößerung mit Silikon üblicherweise keine Narben zur Folge. Valeria, die schon als Kind ihrem Schönheitsideal nacheiferte und sich die Haare blond färbte, könnte – sofern sie weitere Eingriffe plant und diese nicht öffentlich bekannt geben möchte – eine sanftere Methode wie die mit körpereigenen Stammzellen wählen, deren Ergebnisse nachhaltig sind und natürlich aussehen. Voraussetzung ist natürlich, dass genug Fettpolster vorhanden sind, aus denen das natürliche, lebende Füllmaterial für die Brüste gewonnen werden kann.
In einem Interview mit frauenzimmer.at erklärt die junge „Barbie“: „Wenn du nicht schön bist, dann wird dir auch niemand zuhören. Menschen legen großen Wert darauf, dass man auf sich und seinen Körper aufpasst, dass man schön ist und etwas erreicht hat“.
Valeria hat wohl ihr Ziel erreicht, Aufmerksamkeit für ihr Aussehen zu bekommen. Ob ihr aber auch zugehört werden wird, wird sich zeigen. Es wird wohl auch davon abhängen, was sie der Welt denn eigentlich zu sagen hat, meint
Ihr DDr. Heinrich

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