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Miley Cyrus: Neue Brüste statt Teenie-Image?

20.11.2014 | Keine Kommentare

In ihrem Hit-Video Wrecking Ball schwingt Miley Cyrus leicht bekleidet einen Vorschlaghammer, lässt komplett die Hüllen fallen und reitet lasziv auf einer Abrissbirne. Das Video wurde über 500 Millionen Mal auf YouTube angeklickt und sorgte für große Furore in den Medien. Mit der Veröffentlichung des Musikvideos hat es die 20-Jährige endgültig geschafft, sich von der Rolle der braven Hannah Montana aus der gleichnamigen Disney-Kinderserie zu trennen, der sie einen großen Teil ihres Ruhms und ihrer jüngeren Fans verdankt.

Natürlich ruft so ein Video, wie man sich denken kann, auch jede Menge Kritiker auf den Plan. Manche etwa meinen, Miley Cyrus sähe mit ihrem neuen kurzen Blondschopf wie ein Junge aus und man könne Ihren Versuch, ein laszives Musikvideo zu drehen, nicht ernst nehmen. Ich schlage vor, Sie sehen sich Wrecking Ball mal auf YouTube an und bilden sich selbst eine Meinung, ob der ehemalige Teeniestar erotisch rüberkommt…

Seit neuestem wird in der Szene gemunkelt, der junge Star würde schon länger über eine Brustvergrößerung nachdenken: „Miley glaubt, dass neue Brüste sie weiblicher aussehen lassen und ihr dabei helfen, ernster genommen zu werden“, berichtet ein Insider dem britischen Daily Star. Nun sind Mileys Brüste durchaus schön geraten, wie man in Wrecking Ball sehen kann. Trotzdem träumt sie – wie viele Frauen – von einer Brustvergrößerung. Wahrscheinlich denkt sie, eine Brustvergrößerung würde sie dabei unterstützen, sich femininer zu fühlen und von ihrem kindlichen Hannah-Montana-Disney-Image wegzukommen.

Für die erst 20-Jährige ist eine Brustvergrößerung ein bedeutender Schritt und muss natürlich gut überlegt sein. Als Alternative zu Silikonimplantaten, die nach einigen Jahren erneuert werden müssen und die Brüste meist etwas „künstlich“ wirken lassen, käme für Miley eine Brustvergrößerung mit stammzellangereichertem Eigenfett (Cell-Assisted Lipotransfer, CAL) infrage. Nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sehen die Brüste im Liegen, im Stehen, im Sitzen und in Bewegung natürlich aus und fühlen sich ebenso „echt“ an.

Die Ergebnisse eines Eingriffs mit stammzellangereichertem Eigenfett sind nachhaltig und kommen meist ohne Wiederholungen aus. Zunächst wird bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett eine Fettabsaugung vorgenommen. Daher müsste sich Miley von einigen Fettpolstern an Po Oberschenkeln und Hüften trennen. Dabei wird Fett aus diesen Fettdepots behutsam mit Mikrokanülen händisch abgesaugt. Anschließend werden Stammzellen aus einem Teil des abgesaugten Fetts extrahiert und das übrige Fett damit angereichert. Im letzten Schritt wird dann das stammzellangereicherte Eigenfett in die Brust injiziert.

Die Brustvergrößerung mit Stammzellen eignet sich sowohl für Frauen, die sich ein größeres Brustvolumen wünschen, als auch für Frauen, die ursprünglich vorhandenes Brustvolumen wiedergewinnen möchten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Betreffende auch gerne unten herum etwas schlanker werden will, denn irgendwoher muss das neue Brustvolumen ja kommen, solange wir es noch nicht im Labor „anzüchten“ können.

Sind Brüste sehr klein und straff, ist es sinnvoll, vor der Brustvergrößerung einen speziellen Saug-BH zu tragen, der das Gewebe durch den erzeugten Unterdruck dehnt und somit mehr Platz für das bei der Brustvergrößerung injizierte Eigenfett schafft.

Da der Eingriff ambulant unter örtlicher Betäubung erfolgt und nur ca. zwei bis zweieinhalb Stunden dauert, kann die Patientin danach heimgehen und bereits am Folgetag ihren Alltag wieder wie gewohnt aufnehmen. Gerade für einen Popstar, der ständig auf dem Weg zu Proben ist und einen Großteil der Zeit auf Tour verbringt, ist eine kurze Ausfallszeit natürlich besonders wichtig.

Aktuell schmückt Miley Cyrus’ splitternackter Körper die T-Shirts von Marc Jacobs, deren Erlös der Hautkrebsforschung zugute kommt. „Protect the skin you’re in“ steht über ihrer Brust. Meine persönliche Meinung zu Ihrem Wunsch nach Brustvergrößerung: Miley sollte Brüste und Po/Oberschenkel so lassen, wie sie sind. Sie sind wohlgeformt und passen von den Proportionen gut zusammen. Für ihr karitatives Engagement, das ihr hoffentlich ernst ist und nicht nur der PR-Strategie ihres Managers entspringt, ist ein naturbelassener nackter Körper allemal geeigneter, um ernst genommen zu werden, als ein künstlich geschönter. Noch wichtiger dafür ist aber Authentizität der Persönlichkeit und dies gilt auch für andere Lebensbereiche, meint

Ihr DDr. Heinrich

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