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Nicole Kidman wieder in der Botox-Falle?

13.05.2015 | Keine Kommentare

Wie jedes Jahr im Mai traf sich auch heuer die Crème de la Crème der Filmindustrie bei den Filmfestspielen in Cannes, um mit etwas Glück die beliebte Goldene Palme mit nach Hause zu nehmen.

Auch Nicole Kidman wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Obwohl sie diesmal keinen Hauptpreis gewann, lieferte sie den Medien jede Menge Stoff. Schon im Vorfeld gab es Diskussionen um ihren neuen Film Grace of Monaco, der dieses Jahr die Festspiele eröffnete, weil die Kinder der Ex-Hollywood-Ikone und späteren Fürstin von Monaco Grace Kelly mit der filmischen Inszenierung des Lebens ihrer Mutter nicht zufrieden waren.

Wie auch immer – der Film wurde abgespielt und Nicole Kidman glänzte in ihrer Rolle als Grace Kelly auf der Leinwand. Am roten Teppich machte die 46-jährige Ex-Frau von Tom Cruise jedoch eine weniger gute Figur: Ihr überraschend künstliches Aussehen erregte die Aufmerksamkeit der Medien. Journalisten der australischen Nachrichtenplattform news kritisierten etwa, die australische Diva hätte sich der Öffentlichkeit „starr und aufgeblasen“ präsentiert.

Erst letztes Jahr gestand die Schauspielerin das längst Offensichtliche, nämlich mit Botox und Fillern experimentiert zu haben, beteuerte aber, aufgrund ihrer Unzufriedenheit mit dem Ergebnis, in Zukunft lieber darauf zu verzichten. Aus ihrem Vorsatz war wohl nichts geworden.

Eine Behandlung mit dem Nervengift „Botulinumtoxin“ hat eine eingeschränkte Mimik und kaum bewegliche Mundwinkel zur Folge. Wie Sie als Leserin meines Blogs wissen, führt Botox-Gebrauch zu einer Rückbildung der Hautdrüsen, was die Haut schnell dünn und trocken erscheinen lässt. Was nützt die Faltenfreiheit, wenn man durch die Behandlung älter aussieht?

Daher empfehlen wir ihr etwas anderes: Körpereigene Stammzellen aus Fett und Wachstumsfaktoren haben das Potential, die Haut von innen heraus zu regenerieren.

Mit einer Behandlung mit körpereigenen Stammzellen kann die Haut im Gesicht auf natürliche Weise verjüngt und gestrafft werden – ganz ohne Botox, Filler und Facelift mit dem Skalpell. Dabei wird der Patientin mittels Fettabsaugung mit Mikrokanülen eine kleine Menge Fett entnommen, aus dem in einem speziellen Verfahren Stammzellen extrahiert werden.

Durch vorzeitige Alterung bedingte Volumsdefizite, etwa an der Kinnlinie, können zwar mit stammzellangereichertem Eigenfett aufgefüllt werden, womit das Gesicht wieder ebenmäßig erscheint. Meist reicht aber eine Behandlung mit Stammzellsuspension, um eine deutliche Verbesserung der Hautqualität im Gesicht zu erzielen.

Unterstützend oder alternativ kann das lokal regenerierende Potential von Platelet-Rich Plasma (PRP) aus Eigenblut und Wachstumsfaktoren von Hautzellen genutzt werden. Mit feinen Mikronadeln werden sie direkt in die betroffenen Hautareale im Gesicht injiziert.

Sowohl Nicole Kidman als auch Grace Kelly waren Hollywood-Diven. Grace zog sich aus dem Filmgeschäft zurück, um sich ganz der Hauptrolle ihres Lebens, Fürstin und Landesmutter von Monaco, widmen zu können. Eine gewisse äußere Ähnlichkeit haben sie auch gemeinsam. Da sich Botox erst nach Graces Tod verbreitete, kam sie nicht in Versuchung, es zu nehmen und sah stets natürlich aus. Nicole hingegen muss sich der Botox-Versuchung stellen, sollte ihr aber widerstehen und sich Grace zum Vorbild nehmen. Dann könnte sie sich künftig die Häme der australischen Medien sparen, die ihrer Vorzeige-Diva eigentlich uneingeschränkte Bewunderung zollen sollten, meint

Ihr DDr. Heinrich

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